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  Quedlinburg - Stadt der 1200 Fachwerkhäuser  
     
  Die Stadt Quedlinburg wurde im Jahre 922 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und kann somit auf eine
mehr als 1000jährige Geschichte zurückblicken, deren Zeugnisse sich überall im Stadtbild wiederspiegeln.
Die Stadt blieb im zweiten Weltkrieg von Zerstörungen verschont und auch zu Zeiten der DDR erkannte
man schon den kulturhistorischen Wert der Stadt, so dass das ursprüngliche Stadtbild fast vollständig
erhalten blieb. Fachwerkhäuser aus allen Epochen finden sich ebenso wie prunkvolle Jugendstilarchitektur
in allen Arten der Baukunst. Sehenswert ist auch der Markt mit dem Renaissance-Rathaus und dem Roland.
Über der Stadt erhebt sich das Quedlinburger Schloss, welches heute ein Museum beherbergt. Quedlinburg
ist Deutschlands flächengrößtes Fachwerk-Baudenkmal und zählt deshalb zum Welterbe der Unesco.
 
     
           
     
  Quedlinburg hat neben seiner bauhistorischen Geschichte aber noch viel mehr zu bieten. So lädt z.B. das
Nordharzer Städtebundtheater zu einem Theaterbesuch ein und die jährlich stattfindenden Veranstaltungen
wie z.B. der Bücherfrühling, der Quedlinburger Kaiserfrühling, der Musiksommer, die Dixieland- und Swingtage
und natürlich auch der "Advent in den Höfen" bieten den Besuchern ein buntes Programm an Unterhaltung.

Informationen zu den Quedlinburgern Veranstaltungen finden Sie unter www.quedlinburg.de
 
 
 
 
  Wir laden Sie zu einigen Sehenswürdigkeiten Quedlinburgs ein - kommen Sie mit...  
     
  Domschatz und Schlossmuseum

Die spannende Geschichte des Quedlinburger Domschatz führt sogar bis in die USA. Während des zweiten
Weltkrieges wurden die Kostbarkeiten - die 1000 Jahre lang im Quedlinburger Schloss lagerten - in Kisten
verpackt und ausgelagert. Einige dieser Kisten fand man nach dem zweiten Weltkrieg aufgebrochen wieder
- es fehlten 12 kostbare Gegenstände. Als Anfang 1990 wertvolle Kunstgegenstände in den USA zum Kauf
angeboten wurden, stieß man auf die Spur der verloren gegangenen Kunstschätze. Die Erben des 1980
verstorbenen Joe Tom Maedor, der 1945 als Oberleutnant der USA-Army in Quedlinburg gewesen war,
gaben die Kunstschätze nach einem außergerichtlichem Vergleich 1992 an Quedlinburg zurück, wo sie
seither wieder besichtigt werden können...
 
     
  Das Renaissanceschloss aus dem 16./17.Jahrhundert
beherbergt heute ein Museum, das dem Besucher viel
Interessantes über die Geschichte Quedlinburgs und der
Umgebung der ehemaligen Kaiserpfalz erzählt. Nach einer
grundlegenden Restaurierung in den vergangenen Jahren
kann man heute wieder den Flair der herrschaftlichen
Wohnkultur des 17. Jahrhunderts spüren.

Markantestes und von weither sichtbares Zeichen des
Quedlinburger Schlosses ist die Stiftskirche St. Servatius.
Die aus der Burgkapelle der Königspfalz Heinrichs I. hervor-
gegangene Stiftskirche kann ebenso wie das Schlossmuseum
täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr besichtigt werden.
 
 
 
  Marktplatz  
     
Keine 2 min. Fußweg von der Ferienresidenz Schlossblick
befindet sich der Quedlinburger Marktplatz, der Schauplatz
vieler Veranstaltungen und Märkte ist. Hier findet in jedem
Jahr der Quedlinburger Weihnachtsmarkt statt, aber auch
über das Jahr ist bieten hier Händler aus der Umgebung Ihre
Waren an. Flankiert wird der Marktplatz vom 1310 erbauten
Rathaus mit dem von 1616 bis 1619 erbauten Renaissance-
Portal. Besonders sehenswert ist der 1901 fertiggestellte
Festsaal.
Der Quedlinburger Roland, der zweitkleinste Deutschlands,
steht seit 1869 wieder an seinem angestammten Platz neben
dem Rathaus, nachdem er bereits im Jahre 1477 zerstört
worden war.
 
 
  Klopstock - Musuem  
     
  Am Fuße des Schlossberges liegt das Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock. Das um 1560
erbaute repräsentative Bürgerhaus mit seinem zweigeschossigem, von zwei Säulen getragenen Erker, war
von 1702 bis 1817 im Besitz der Familie Klopstock. Im Jahre 1899 übernahm die Stadt Quedlinburg das Haus
und eröffnete auf Initiative des Klopstock-Vereins in ihm das Memorialmuseum.
Nach einer umfangreichen Restaurierung im Jahre 1999 steht das Klopstock-Haus wieder interessierten
Besuchern offen. Gezeigt werden Ausstellungen zu Friedrich Gottlieb Klopstock und anderen Quedlinburger
Persönlichkeiten wie Guts Muths und Carl Ritter.
 
 
 
 
Ständerbau
     
  Das Ständerhaus ist eines der ältesten Fachwerkhäuser
Deutschlands und das älteste erhaltene Quedlinburgs.
Bis zum Jahr 1965 war es bewohnt und wurde im Jahre
1310 erbaut. Das Haus beherbergt heute ein Museum, in
dem über die Geschichte des Fachwerkbaues vom 14.-19.
Jahrhundert informiert wird.

Auch gibt es viel Interessantes und Wissenswertes über
die Geschichte der Quedlinburger Altstadt zu erfahren...
 
 
 
  Führungen  
     
  Entdecken Sie in Quedlinburg acht Jahrhunderte Fachwerkbauweise, durchstreifen Sie auf holprigem Kopf-
steinpflaster malerische Gassen, bestaunen Sie berühmte romanische Kirchen oder gehen Sie ganz einfach
durch die "Hölle" ...
Egal zu welcher Jahreszeit Sie Quedlinburg besuchen, genießen Sie die besondere Atmosphäre dieser mittel-
alterlichen Stadt.

Informationen zu den unterschiedlichen Führungen finden Sie unter www.quedlinburg.de. Anmeldungen zu
den Führungen können Sie hier ebenfalls vornehmen.